Interessante Fakten und Informationen zu unserem Körper und unserer Gesundheit

Kopfschmerzen - welche Arten gibt es und wie entstehen sie?

Durch die warmen Temperaturen freut man sich schon auf den Frühling, bei diesem Temperaturwechsel kann es aber auch öfter mal zu Kopfschmerzen kommen. Wie genau der Schmerz entsteht, weiß man noch nicht genau. Das Gehirn selbst hat keine Schmerzsensoren und ist somit nicht schmerzempfindlich. Die Kopfschmerzen stammen von den Hirnhäuten, aber wie genau sie entstehen, ist noch nicht komplett erforscht.
Es gibt über 180 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Generell werden sie unterschieden in primär und sekundär. Wenn es sich bei den Kopfschmerzen um ein eigenständiges Krankheitsbild handelt, spricht man von primären Schmerzen. Diese können durch zu viel Stress, Flüssigkeitsmangel, zu viel Bildschirmarbeit…. kommen.  Sekundäre Schmerzen entstehen mit einer anderen Krankheit, die meistens schlimmer ist als die Kopfschmerzen selbst. Krankheiten können z.b. Erkältungen, Kopfverletzungen, Bluthochdruck... sein. Wetterfühlige Menschen können bei starkem Temperaturwechsel ebenfalls Kopfschmerzen bekommen. Bei den drei häufigsten Kopfschmerzen handelt es sich um folgende:

- Spannungskopfschmerzen
Bei dieser Art hat man einen dumpfen, drückenden oder ziehenden Schmerz, der sich über den ganzen Kopf ziehen kann. Diese Kopfschmerzen gehen vermutlich auf eine gestörte Schmerzhemmung zurück und halten zwischen einer halben Stunde und wenigen Tagen an. Meistens sind es nur leichte bis mittelschwere Schmerzen, bei denen oft ein bisschen frische Luft für Besserung sorgt. Sport schadet hier auch nicht.

- Migräne
Sport und zu viel Bewegung sollte vermieden werden, dadurch werden die Schmerzen überhaupt nicht besser. Am besten hilft Ruhe und Dunkelheit. Der Schmerz pocht und pulsiert einseitig, meist an den Schläfen oder hinter den Augen. Die Migräne ist oft von Übelkeit und Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet. In der Regel dauert ein einzelner Migränefall zwischen 4 und 72 Stunden.

- Cluster-Kopfschmerzen
Hierbei handelt es sich um sehr starke primäre Schmerzen, die sich einseitig vom Augenbereich bis zur Schläfe ziehen. Oft kommen tränende Augen, Schweiß an der Stirn und eine verstopfte Nase als Begleiterscheinung mit hinzu. Cluster-Kopfschmerzen treten oft mehrmals am Tag auf und halten zwischen 15 Minuten und drei Stunden an. Meistens verschwinden die Schmerzen dann wieder für ein paar Monate und kommen dann wieder zurück. Im Allgemeinen treten Cluster-Kopfschmerzen deutlich seltener auf wie Spannungskopfschmerzen und Migräne.

Um primären Kopfschmerzen vorzubeugen, sollte man immer ausreichend Schlaf haben, auf eine gesunde Ernährung achten, viel trinken, Alkohol und Nikotin vermeiden sowie sich regelmäßig bewegen.


Den Ablauf vom Blutspenden kennen viele genau, aber was passiert mit dem Blut danach?

Die Blutkonserven zusammen mit den Teströhrchen werden meistens noch am selben Tag in ein Institut zur Weiterverarbeitung gebracht. Im Labor wird das Blut zuerst auf Infektions- und Geschlechtskrankheiten getestet, da für die Transfusion das Blut natürlich frei von Krankheitserreger sein muss. Die Tests werden unter höchsten Sicherheitsmaßnahmen in den Laboren durchgeführt. Bei Erstspendern findet noch eine Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors statt. Nach einer Vollblutspende wird dann das Blut in Rote Blutkörperchen, Blutplasma und Blutplättchen aufgeteilt, dadurch erhält der Patient nur den Teil des Blutes, den er für seinen Heilungsprozess braucht. Diese werden dann wieder zu Blutkonserven verarbeitet. Die drei verschiedenen Blutbestandteile halten unterschiedlich lang. Durch die begrenzte Haltbarkeit - Rote Blutkörperchen: bis zu 49 Tage, Blutplasma: bis zu 3 Jahre, Blutplättchen: bis zu 4 Tage - werden die Blutkonserven so schnell wie möglich zu den Krankenhäusern, etc. … gebracht, wo sie benötigt werden.
Zur Sicherheit findet vor der Transfusion eine Kreuzprobe mit dem Blut des Patienten statt. Das Blut des Spenders muss mit dem des Empfängers zusammenpassen, ansonsten verklumpt es bei einer Bluttransfusion, was sehr gefährlich ist.

Blutgruppe:       Kann für folgende Blutgruppe verwendet werden:
A+                        A+,AB+
A-                         A+,A-,AB+,AB-
B+                        B+,AB+
B-                         B+,B-,AB+,AB-
AB+                      AB+
AB-                       AB+,AB-
0+                         A+,B+,AB+,0+
0-                          A+,A-,B+,B-,AB+,AB-,0+,0-
Menschen mit der Blutgruppe 0 und dem Rhesusfaktor negativ sind Universalspender. Ihre Spende kann für jede Blutgruppe verwendet werden.

Am 16. März 2021 ist der nächste Blutspendetermin in Waldstetten. Wir werden die Hygienevorschriften natürlich verstärkt einhalten. Beim Eintritt in die Stuifenhalle wird wie bei den letzten Terminen eine Temperaturmessung durchgeführt. Ab dem 16. März gibt es dann nicht nur OP-Masken, sondern auch FFP2 Masken. Online Termin-Reservierungen sind ungefähr ab dem 2. März unter www.blutspende-leben.de möglich.

Blutspenden sind sehr wichtig. In Deutschland werden täglich 15.000 Blutspenden für die Versorgung von Kranken und Verletzten benötigt. Dadurch haben viele Patienten überhaupt erst eine Überlebenschance, zum Beispiel nach einem Unfall, im Rahmen einer Krebstherapie, bei Operationen, usw. Auch zu Corona-Zeiten ist es wichtig Blutspendetermine wahr zu nehmen. Viele Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen müssen weiterhin versorgt werden und da die Blutpräparate nicht lange haltbar sind, werden dauerhaft Blutspenden benötigt.

Es gibt verschiedene Arten von Blutspenden, bei denen unterschiedliche Bestandteile vom Blut gespendet werden. Bei unseren Blutspende Terminen werden nur Vollblutspenden durchgeführt.

  • Vollblutspende
    Hier wird das ganze Blut gespendet und nach der Blutspende in Erythrozyten, Thrombozyten und Blutplasma aufgeteilt. Diese Spende wird auch von Erstspendern eigentlich immer problemlos vertragen. Durch die Vollblutspende kann bis zu drei Menschen geholfen werden, weil dem Empfänger die benötigten Bestandteile des Blutes gegeben werden. Über die Armvene werden in 5-10 Minuten ungefähr 500ml abgenommen. 
  • Thrombozytenspende
    Bei dieser Blutspende werden die Blutbestandteile neben der Spenderliege mit Zellseparatoren aufgeteilt. Es werden nur die Thrombozyten gebraucht. Die restlichen Bestandteile bekommt man während der Spende wieder zurück. Diese Spende dauert 60-90 Minuten. Diese Spende ist eigentlich schonend für den Körper, da nur die entnommenen Thrombozyten ersetzt werden müssen. Man sollte aber vor dieser Spende schon an Vollblutspenden teilgenommen haben. Diese Spende kann nur in speziell stationären Spendezentren erfolgen.
  • Plasmaspende
    Die Plasmaspende funktioniert wie die Thrombozytenspende. Hier handelt es sich um das Blutplasma das dem Körper komplett entnommen wird, die restlichen Blutbestandteile erhält man wieder zurück. Es dauert zwischen 45 und 60 Minuten und kann ebenfalls nur in speziell stationären Spendezentren erfolgen.

 


Es gibt einige erstaunliche Fakten über unseren Körper

  • Wir atmen 900 Mal in der Stunde
  • 20 bis 60 Sekunden braucht das Blut, um einmal durch den Körper zu fließen
  • Der Steigbügelmuskel im Ohr ist in unserem Körper mit nur drei Millimeter, der kleinste Muskel.
  • Der Aufbau des linken Lungenflügels ist ein bisschen anders als der des rechten, denn dort befindet sich das Herz.
  • Egal, wie stark wir ausatmen, unsere Lungen behalten immer 1 Liter Luft in den Atemwegen. 
  • Da das menschliche Herz einen eigenen elektrischen Impuls hat, kann es auch außerhalb des Körpers schlagen.
  • Die Blutgruppe 0 ist die am häufigsten vertretene auf der Welt.
  • Ein menschlicher Nieser hat eine Geschwindigkeit von über 150 km/h.
  • Der Zustand, dass die Finger aufquellen, wenn sie zu lange unter Wasser waren, ist eine evolutionär entwickelte Reaktion des Nervensystems. Der Körper erkennt, dass er sich längere Zeit im Wasser aufhält und versucht durch das Aufquellen, bei feuchten Bedingungen mehr Haftung zu erhalten.
  • Spendet man einen Teil seiner Leber, wächst der fehlende Teil wieder nach.
  • Ab einer Wassertiefe von circa zehn Metern gibt es kein rotes Licht mehr. Blut erscheint deshalb in dieser Tiefe grün.
  • Nervenimpulse, die vom Gehirn ausgehen, haben eine Geschwindigkeit von bis zu 360km/h.
  • Wenn man niest, halten alle Körperfunktionen für diesen Moment an- auch das Herz.
  • Ohne Zellen und Proteine hat unser Blut genau den gleichen Aufbau wie Meerwasser.
  • Wenn man das Niesen unterdrückt, könnten dabei Blutgefäße im Kopf oder Hals reißen.
  • Wenn eine Person weint und die erste Träne aus dem rechten Auge kommt, ist es aus Fröhlichkeit. Kommt die erste Träne aus dem linken Auge ist es aus Schmerz.


Zu Zeiten von Corona sollte noch mehr auf die Gesundheit geachtet werden. Gerade im Winter wird einiges vernachlässigt. Die folgenden Punkte sind besonderes wichtig zu befolgen:

1. Genug trinken
Es ist wichtig, genug zu trinken, da unser Körper mit ausreichend Flüssigkeit Krankheitserreger besser bekämpfen kann. Deshalb sollten wir, auch wenn wir krank sind, immer genug trinken.

2. Regelmäßig lüften
In den geheizten Häusern ist oftmals eine sehr trockene Luft, in der sich Viren sehr wohl fühlen und schneller verbreiten. Dadurch ist es wichtig, oft genug am Tag ein paar Minuten durchzulüften. Außerdem kurbelt die frische Luft den Stoffwechsel an und stärkt auch unsere Abwehrkräfte.

3. Genug Bewegung
Durch einen Spaziergang bekommt man frische Luft und die Bewegung ist sehr wichtig für den Körper. Im Winter hat man nicht immer genug Motivation, um nach draußen zu gehen und sich zu bewegen. Dabei ist Bewegung sehr wichtig. Unsere Muskulatur und unser Immunsystem werden gestärkt. Außerdem verbessert sich die Durchblutung durch die Bewegung. Je nachdem, wie kalt es draußen ist, sollte man sich aber warm genug anziehen. Sport bei Minusgraden ist nicht unbedingt gefährlich, wenn man gesund ist. Bei einer Erkältung oder Herzkrankheiten könnte die Kälte aber gefährlich werden.

4. Vitamine
Es ist wichtig, im Winter genug Vitamine und Mineralien zu sich zu nehmen. Sie erhalten unsere Abwehrkräfte. Daher sollte man besonders Salate, Gemüsen sowie Obst, aber auch Fisch, Fleisch und Getreide zu sich nehmen.
Wenn die Sonne scheint, sollte man Zeit draußen verbringen, um sein Vitamin D-Haushalt aufzufrischen.

Interessant zu wissen
Grundsätzlich kommt es immer erst dann zu einer Infektionskrankheit, wenn die Erreger in der Lage sind, das Immunsystem des „Empfängers“ zu überwinden. Deshalb gilt: Je schwächer die Immunabwehr, desto höher das Risiko, sich zu infizieren. Aber auch stärkere Immunsysteme können bei einem aggressiveren Erreger überfordert sein, sodass auch hier ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.