DRK-Ortsverein Waldstetten

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des DRK-Ortsvereins Waldstetten.

Hier finden Sie Informationen über uns, unsere Arbeit sowie aktuelle Termine.  


Nächster Blutspendetermin in Waldstetten ist am Montag, 7. Juni, von 14.30 bis 19.30 Uhr

Die Terminvergabe ist bereits freigeschaltet. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, jede Blutspende ist wichtig.

Wir werden die Hygienevorschriften natürlich verstärkt einhalten. Beim Eintritt in die Stuifenhalle wird wie bei den zurückliegenden Terminen eine Temperaturmessung durchgeführt. Seit dem 16. März gibt es dann nicht nur OP-, sondern auch FFP2-Masken.
Hinweis für Corona-Virus-Geimpfte: Bereits zwei Tage nach Erhalt des Impfstoffes können Sie Blut spenden.
Über den nachfolgenden Link finden Sie eine Vielzahl an Informationen rund um „Blutspende“ und das „Coronavirus (SARS-CoV-2)“. Der DRK-Blutspendedienst aktualisiert die Informationen regelmäßig und passt sie neuesten Erkenntnissen an: https://www.blutspende.de/informationen-zum-coronavirus/

Corona-Schnelltests: Wir unterstützen samstags das Team der Stuifen-Apotheke

Unsere örtliche Stuifen-Apotheke bietet seit einigen Wochen Corona-Schnelltests an. Um das Team rund um Stefanie Haas zu entlasten, führen unsere OV-Mitglieder seit dem 10. April die Tests am Samstagvormittag in der Apotheke durch. Die Anmeldung dazu ist unverändert: Testwillige melden sich bitte vorab bei der Apotheke an.

Die Corona-Schnelltests sind nur eine der aktuellen Tätigkeiten, bei der unser Ortsverein die Veranstalter tatkräftig unterstützt. So sind wir mittwochs und samstags bei der Schnelltestaktion des DRK-Kreisverbandes im Schießtal, einmal wöchentlich bei der Gemeindeverwaltung in Waldstetten, vor Gemeinde- und Ortschaftsratssitzungen im Raum Schwäbisch Gmünd sowie mit PCR-Testungen in Alten- und Behinderten-Einrichtungen in Einsatz. Im Kreisimpfzentrum in Aalen unterstützen unsere Mitglieder zudem die Impfteams.

Auch unsere Aufgabe als Sanitäter ist trotz Corona gefragt: So beispielsweise im April beim Brand in der Gottlieb-Daimler-Straße, als wir zur Ablösung der Rettungskräfte angefordert wurden. Bei den Impfungen unserer über 80-jährigen und 70-jährigen Bürger standen bzw. stehen wir als Sanitätsdienst der Gemeindeverwaltung zur Seite.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für Ihre Spenden bedanken. Jeder einzelne Euro kommt der ehrenamtlichen Arbeit des DRKs und damit Ihrer Gesundheit zugute.

 


Interessante Fakten und Informationen zu unserem Körper und unserer Gesundheit

An dieser Stelle finden Sie seit einigen Wochen interessante Fakten und Informationen zu unserem Körper und unserer Gesundheit. Alles zusammen ist in der Rubrik "Aktuelles" dauerhaft nachzulesen. 

Lunge - Teil 2: Krankheiten, die in der Lunge entstehen können

COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung)
COPD ist eine chronische Krankheit der Lunge, bei der sich die Atemwege zunehmend verengen. Diese entwickelt sich entweder aus einer chronischen Bronchitis oder einem Lungenemphysem. Symptome von COPD sind Atemnot, Husten und Auswurf. Schadstoffe wie Zigarettenrauch, Gifte, Gase oder auch Feinstaub auf lange Dauer schädigen die Schleimhaut der Bronchien. Es wird zu viel zähflüssiger Schleim gebildet, der nicht mehr richtig abtransportiert werden kann und sich dann absetzt. Somit entsteht nach längerer Zeit eine Gewebeveränderung, bei der die Bronchien verengt werden. Durch die Verengung kommt der Sauerstoff nicht mehr so gut durch. Dadurch dauert es länger, bis er in den Lungenbläschen ankommt. Der Gasaustausch dauert länger und den Betroffenen fällt es schwerer zu atmen. Medikamente können die Symptome und Beschwerden verbessern, aber COPD ist nicht komplett heilbar.

Hyperventilation
Unter einer Hyperventilation versteht man eine beschleunigte und vertiefte Atmung, die zu einer vermehrten Ausatmung von Kohlendioxid führt. Diese kann durch Stress, Aufregung, Angst… ausgelöst werden. Die betroffene Person hat dann zu viel Sauerstoff im Körper und dadurch steigt der Blut-pH-Wert. Somit sinkt der Kaliumspiegel und es entstehen ein Kribbeln oder auch Muskelkrämpfe in den Händen. Die Muskelkrämpfe kommen auch daher, da man durch das vermehrte Ausatmen die Muskeln stark anspannt. Meistens haben die Betroffenen Angst zu ersticken, wodurch sie noch mehr in Panik geraten. Es ist dann sehr wichtig, diese zu beruhigen. Eine Hilfestellung ist es, wenn man dann in eine Tüte atmet. Somit atmet man die Luft wieder ein, die man ausgeatmet hat. Die Luft in der Tüte hat einen hohen Anteil von Kohlendioxid. Dadurch gleicht sich im Körper der zu hohe Sauerstoffanteil wieder aus.

Lungenpneumonie (Lungenentzündung)
Hierbei handelt es sich um eine infektiöse Entzündung der Lunge. Eine Pneumonie kann durch Bakterien, Viren oder auch chemische Stoffe entstehen. Es gibt verschiedene Arten von dieser Erkrankung. Die typische bakterielle Lungenpneumonie wird oft durch Pneumokokken ausgelöst und betrifft dann in der Regel einen Lungenlappen. Diese Form verläuft mit plötzlich hohem Fieber, Husten und einem schweren Krankheitsgefühl. Sogenannte atypische Pneumonien werden meist durch Viren oder Bakterien verursacht. Sie verlaufen deutlich milder und eher schleichend. Symptome sind leichtes Fieber, trockener Reizhusten und ein mäßiges Krankheitsgefühl. Die Entzündung betrifft hier die Gewebszwischenräume zwischen den Lungenbläschen. In der Regel dauert eine Lungenentzündung mindestens drei Wochen und sollte nicht zu locker gesehen werden.
Pneumokokken werden wie bei einer Erkältung durch die Tröpfcheninfektion, das heißt meist durch Husten oder Niesen, übertragen. Sie sind vor allem dann gefährlich, wenn das Immunsystem ohnehin geschwächt ist, zum Beispiel infolge einer Viruserkrankung oder durch chronische Erkrankungen.

Lungenödem
Bei einem Lungenödem kommt es zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe zwischen den Lungenbläschen und/ oder in den Lungenbläschen. Die häufigste Ursache ist eine Linksherzinsuffizienz. Durch die beeinträchtigte Funktion der linken Herzkammer verlangsamt sich der Blutfluss, das Blut staut sich in den Lungenkreislauf zurück und der Druck in der Lunge steigt. Irgendwann kommt dann Flüssigkeit in die Lungenbläschen. Bei Bergsteigern in großen Höhen kann aber ebenfalls ein Lungenödem vorkommen. Durch den zunehmenden Sauerstoffmangel ziehen sich die Blutgefäße in der Lunge zusammen. Somit steigt der Druck in den Gefäßen an und es kommt zum Austritt von Flüssigkeit in die Lungenbläschen. Symptome sind anfangs Unruhe mit Husten und beginnender Atemnot. Tritt Flüssigkeit in die Lungenbläschen, nehmen Unruhe und Atemnot zu, die betroffene Person wird langsam blass und kaltschweißig. Hier sollte man so schnell wie es geht ins Krankenhaus.

Lungenembolie
Wenn sich ein Thrombus aus den tiefen Bein- oder Beckenvenen löst, gelangt er über den Körperkreislauf in die rechte Herzkammer und schließlich in den Lungenkreislauf. Dort verschließt der Thrombus eine oder mehrere Lungenarterien. Somit staut sich irgendwann das Blut, das vom Herzen zur Lunge transportiert wird. Infolge der schlechteren Blutzufuhr zur Lunge ist auch der Gasaustausch in den betroffenen Lungenbereichen eingeschränkt. Das Blut bekommt dann nicht ausreichend Sauerstoff und dadurch wird der ganze Körper mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Wenn infolge einer Embolie Lungengewebe abstirbt, weil die Blutzufuhr komplett unterbrochen ist, spricht man von einem Lungeninfarkt. Meistens kommt zu der Lungenembolie noch eine Rechtsherzinsuffizienz dazu, da sich das Blut zurück ins Herz staut.

Mukoviszidose
Dabei handelt es sich um eine angeborene Stoffwechselerkrankung. Körperflüssigkeiten sind viel zäher als üblich. Das führt zu Atemproblemen aber auch zu Verdauungsstörungen. Der zähe Schleim verstopft die Bronchien ähnlich wie bei COPD. Dadurch fällt den betroffenen die Atmung ebenfalls schwerer. Meistens tauchen die ersten Symptome in der Lunge und im Verdauungstrankt auf. Im Verlauf der Krankheit können aber auch in anderen Organen Probleme auftreten, da sie immer schlechter arbeiten können. Eine Therapie kann die Beschwerden etwas verbessern. Gefährlich wird es dann aber, wenn der zähe Schleim die Bronchien ganz verstopfen sollte. Dann können die Patienten im Extremfall sogar ersticken. Mukoviszidose ist noch nicht heilbar.

 


 

Der DRK-Ortsverein ist auch in der Coronazeit für Sie da
Die Corona-Pandemie macht vieles derzeit nicht möglich. So auch unsere Gruppenabende, in denen wir regelmäßig unser Wissen vertiefen und aktualisieren. Dank der modernen Technik treffen wir uns dennoch - virtuell. Und pflegen somit auch unsere Gemeinschaft.

Sollte aber ein Ernstfall eintreten, sind wir für Sie da. Unser neues Einsatzfahrzeug ist neben der allgemeinen Schutzausrüstung ausgestattet mit coronarelevanter Zusatzbekleidung, sodass wir wie gewohnt tätig sein können.

Doch trotz allem wünschen wir Ihnen und uns, dass ein Einsatz nicht nötig ist. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

 


Termine
Dienstabende, Dienste, Aktivitäten

Gruppen
Bereitschaft, Jugendrotkreuz, Schulsanitätsdienst

Galerie
Bebilderter Jahresrückblick


Haben wir Ihr Interesse geweckt? Könnten Sie sich vorstellen, unser dynamisches Team zu unterstützen?

Sie müssen nicht unbedingt eine Ausbildung mitbringen, nur Spaß am Helfen und an der Gemeinschaft  haben.

Reinschnupperer und Neugierige sind uns jederzeit willkommen.

Haben Sie Fragen?
Einfach Tatjana Weingard unter Telefon (07171) 997450 anrufen. Oder Sie lassen uns über unser Kontaktformular eine Nachricht zukommen. Bitte eMail-Adresse nicht vergessen.

Wir freuen uns auch über einen Eintrag in unser Gästebuch.