DRK-Ortsverein Waldstetten

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des DRK-Ortsvereins Waldstetten.

Hier finden Sie Informationen über uns, unsere Arbeit sowie aktuelle Termine.  


Blutspendetermin in Waldstetten
am Montag, 9. August, von 14.00 bis 19.30 Uhr

Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, jede Blutspende ist wichtig. Hier geht's zur Terminvergabe.

Wir werden die Hygienevorschriften natürlich verstärkt einhalten. Beim Eintritt in die Stuifenhalle wird wie bei den zurückliegenden Terminen eine Temperaturmessung durchgeführt. Seit dem 16. März gibt es dann nicht nur OP-, sondern auch FFP2-Masken.
Hinweis für Corona-Virus-Geimpfte: Bereits zwei Tage nach Erhalt des Impfstoffes können Sie Blut spenden.
Über den nachfolgenden Link finden Sie eine Vielzahl an Informationen rund um „Blutspende“ und das „Coronavirus (SARS-CoV-2)“. Der DRK-Blutspendedienst aktualisiert die Informationen regelmäßig und passt sie neuesten Erkenntnissen an: https://www.blutspende.de/informationen-zum-coronavirus/

Interessante Fakten und Informationen zu unserem Körper und unserer Gesundheit

An dieser Stelle finden Sie seit einigen Wochen interessante Fakten und Informationen zu unserem Körper und unserer Gesundheit. Alles zusammen ist in der Rubrik "Aktuelles" dauerhaft nachzulesen. 

Thermische Schäden
Verbrennungen und Verbrühungen sind sehr schmerzhaft. Die Haut und darunterliegende Gewebeschichten werden durch hohe Temperaturen je nach Einstufung stark geschädigt. Die Ursachen sind sehr vielseitig: Berührung heißer Gegenstände, Flüssigkeiten, Dämpfe, offenes Feuer und vieles mehr. Es können aber auch Schädigungen durch Bestrahlung von Sonnenlicht vorkommen. Die Schwere der Verbrennung hängt von der Temperatur, ihrer Einwirkungsdauer und der Größe der betroffenen Körperregion ab.
Verbrennungen führen zu zahlreichen Veränderungen an der Hautoberfläche und im Körper. Einerseits wird die Funktion der Haut als Schutzbarriere vermindert oder aufgehoben, sodass sich Infektionen leichter entwickeln können. Der Gewebeschaden kann dem Organismus zusätzlich schaden.

Verbrennung
Es gibt verschiedene Stufen von Verbrennungen.
Grad 1: Ein Sonnenbrand hat diese Stufe einer Verbrennung. Die oberste Schicht der Haut ist beschädigt. Rötungen, Schwellungen oder Juckreiz sind Beschwerden die vorkommen. Eine Narbenbildung ist nicht der Fall.
Grad 2a: Eine Blasenbildung kann vorhanden sein, die oft schmerzhaft ist. Lediglich die Oberfläche der Haut ist betroffen, bei der eine leichte Narbenbildung möglich sein kann. Wenn man sich leicht am Herd verbrannt hat, ist oft diese Stufe erreicht.
Grad 2b
: Hier wird es schon dramatischer. Die Schäden gehen tiefer in die Haut. Es gibt keine Blasenbildung mehr und oftmals hat man keine Schmerzen mehr, da die Nerven durch die Verbrennungen nicht mehr reagieren. Zum Teil gibt es bei dieser Stufe starke Narbenbildungen. Erst nach etwa einem Monat verschließt sich die Brandwunde mit Narbengewebe. Bei großflächigen und sehr tiefen Wunden, muss das abgestorbene Gewebe entfernt und durch Hauttransplantate ersetzt werden.
Grad 3
: Alle Hautschichten sind betroffen und dadurch ist überhaupt kein Schmerz mehr vorhanden. Eine weißlich bis bräunliche Verfärbung ist üblich. Die Haut ist außerdem nicht mehr in der Lage diese Verbrennungen selbstständig zu heilen.
Grad 4
: Die betroffene Stelle ist komplett verkohlt und schwarz verfärbt. Das schließt Muskulatur, Knochen und Sehnen mit ein. Auch hier empfinden Betroffene keinen Schmerz, da die Nervenendigungen in der Haut zerstört sind.

Verbrühung
Hautschäden, die durch heiße Flüssigkeiten oder Dämpfe verursacht werden, bezeichnet man als Verbrühung. Es liegt die gleiche Einstufung vor wie bei Verbrennungen.

Wundversorgung bei Verbrennungen/Verbrühungen
Brandwunden werden keimfrei und mit einem lockeren Verband verbunden. Wichtig zu beachten ist, dass Kleidung, die in der Wunde ist, NICHT entfernt wird. Durch das Entfernen könnte die Haut noch weiter aufgerissen werden und eventuell verdeckt die Kleidung die Wunde etwas, wodurch Keime nicht so einfach eindringen können. Es sollten auch keine Salben bei größeren Wunden aufgetragen werden. Bei einer Kühlung der Verletzung darf nicht zu kalt gekühlt werden. Sind schlimme Verbrennungen aufgetreten, muss trotzdem darauf geachtet werden, dass der Betroffene genug Wärme bekommt. Da durch die großflächigen Hautdefekte und ein Schock, der teilweise auftreten könnte, der Körper Wärme verliert und sonst auskühlt.

Wichtig ist, den Rettungsdienst bei schlimmen Verbrennungen hinzuzuziehen.


Hitzenotfälle

Hitzenotfall
Durch das bessere und wärmere Wetter freut man sich wieder richtig auf den Sommer. Dadurch kann es sein, dass auch mal ein Hitzenotfall entsteht. Hitzenotfälle treten vermehrt auf, wenn die Umgebungstemperatur über einen längeren Zeitraum erhöht ist, also vor allem im Sommer, bei heißen Temperaturen. Man sollte immer darauf achten, genug Flüssigkeit zu sich zunehmen, egal ob man sportlich aktiv ist oder nicht. Außerdem sollte es vermieden werden, zu lange in der direkten Sonne zu sein. Es gibt verschiedene Arten von Hitzenotfällen.

Hitzekrampf
Hitzekrämpfe entstehen bei starker Schweißproduktion, also einem Flüssigkeitsverlust mit deutlichem Elektrolytverlust. Man entwickelt harmlose Muskelkrämpfe, die teilweise etwas schmerzhaft sind. Begleitend können Schwäche, Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten. Die Körperkerntemperatur ist normal. Der Betroffene sollte an einen kühlen Ort gebracht werden. Oftmals hilft es schon, wenn elektrolythaltige Getränke getrunken werden. Durch die starke Schweißproduktion gehen sehr viele Elektrolyte oder Mineralstoffe wie Kalzium, Natrium oder Magnesium verloren. Dadurch können diese Muskelkrämpfe entstehen.

Hitzeerschöpfung
Eine Hitzeerschöpfung entsteht, wenn bei warmer Umgebungstemperatur weniger Flüssigkeit aufgenommen wird, als der Körper braucht. Es kommt zu Wasser- und Elektrolytverlusten und damit zu einer Dehydration. Auftreten kann dieser Notfall, wenn beispielsweise nach sportlicher Aktivität oder körperlicher Arbeit mit vermehrter Scheißproduktion nicht genug getrunken wird und dem Körper Flüssigkeit fehlt. Man bekommt Kopfschmerzen, Schwindel, Schwäche… Oft fühlt man sich dann desorientiert und es kann auch eine Bewusstlosigkeit vorkommen. Betroffene sollten bei diesen Symptomen in eine kühle Umgebung gebracht werden und Flüssigkeit zu sich nehmen. Wenn es schlimmer oder nicht besser wird, sollte der Rettungsdienst zugezogen werden, da es sich auch zu einem Hitzschlag weiter entwickeln kann. Es ist also immer wichtig, genug zu trinken, vor allem weil man es im Sommer auch manchmal vergisst.

Hitzschlag
Sehr gefährlich kann der Hitzschlag werden. Durch eine erhöhte Wärmezufuhr bei unzureichender Wärmeabgabe kommt es zu einer gestörten Thermoregulation. Es gibt zwei Arten eines Hitzschlags. Der klassische Hitzschlag entwickelt sich oft aus der Hitzeerschöpfung. Oftmals sind Leute betroffen, die sich in warmen Umgebungen aufhalten, zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen und dann eventuell auch noch entwässernde Medikamente einnehmen. Bei dem anstrengungsinduzierten Hitzschlag sind eher sportlich aktive oder körperlich arbeitende Menschen betroffen. Diese produzieren durch die Muskelarbeit vermehrt Wärme. Durch feucht-schwüle Umgebungstemperaturen oder auch das Tragen von isolierter Kleidung wird verhindert, dass die produzierte Wärme abgegeben werden kann. Die Wärme staut sich also an. Die Körperkerntemperatur steigt an und oftmals wird die Haut nach einer gewissen Zeit rot, warm und trocken. Weitere Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Atem- und Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle… Es sollte nicht zu lange bei hohen Temperaturen schwer gearbeitet werden, da ein Hitzschlag schwere Folgen mit sich ziehen kann.

Sonnenstich
Der Sonnenstich entsteht durch eine länger andauernde, starke Sonneneinstrahlung auf den unbedeckten Kopf. Die isolierte Überwärmung von Gehirn und Hirnhäuten führt zur Hirnhautreizung und birgt die Gefahr der Entwicklung eines Hirnödems. Gefährdet sind vor allem Säuglinge, Kleinkinder und Menschen mit wenig Kopfbehaarung. Zu den Symptomen zählen besonders der hochrote und heiße Kopf. Der restliche Körper ist sonst auf normaler Temperatur und eher kaltschweißig. Weitere Beschwerden sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Nackenschmerzen. Bei schweren Fällen eines Sonnenstichs kann es auch zu Bewusstlosigkeit oder Krampfanfällen kommen. Es ist ebenfalls wichtig, den Betroffenen an einen kühlen, schattigen Ort zu bringen. Wird es nicht besser, sollte der Rettungsdienst alarmiert werden. Man sollte der direkten Sonne nie zu lange ausgesetzt sein und seinen Kopf gut genug schützen.

 


Der DRK-Ortsverein ist auch in der Coronazeit für Sie da

Die Corona-Pandemie macht vieles derzeit nicht möglich. So auch unsere Gruppenabende, in denen wir regelmäßig unser Wissen vertiefen und aktualisieren. Dank der modernen Technik treffen wir uns dennoch - virtuell. Und pflegen somit auch unsere Gemeinschaft.

Sollte aber ein Ernstfall eintreten, sind wir für Sie da. Unser neues Einsatzfahrzeug ist neben der allgemeinen Schutzausrüstung ausgestattet mit coronarelevanter Zusatzbekleidung, sodass wir wie gewohnt tätig sein können.

Doch trotz allem wünschen wir Ihnen und uns, dass ein Einsatz nicht nötig ist. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.


Termine
Dienstabende, Dienste, Aktivitäten

Gruppen
Bereitschaft, Jugendrotkreuz, Schulsanitätsdienst

Galerie
Bebilderter Jahresrückblick


Haben wir Ihr Interesse geweckt? Könnten Sie sich vorstellen, unser dynamisches Team zu unterstützen?

Sie müssen nicht unbedingt eine Ausbildung mitbringen, nur Spaß am Helfen und an der Gemeinschaft  haben.

Reinschnupperer und Neugierige sind uns jederzeit willkommen.

Haben Sie Fragen?
Einfach Tatjana Weingard unter Telefon (07171) 997450 anrufen. Oder Sie lassen uns über unser Kontaktformular eine Nachricht zukommen. Bitte eMail-Adresse nicht vergessen.

Wir freuen uns auch über einen Eintrag in unser Gästebuch.